Ferien mit Kindern im Heidepark Soltau

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Um mit Kindern einen schönen Urlaub zu verbringen, empfehlen wir Ihnen heute, den Heidepark Soltau. Dieser liegt, wie der Name vermuten lässt, etwa 10 Kilometer von der Kreisstadt Soltau entfernt.

Stefan Escher / pixelio.de

Colossos
Stefan Escher / pixelio.de

Der Heidepark Soltau bietet extrem viele Attraktionen, die sowohl für Groß als auch für Klein attraktiv sind. Man weiß bei dieser Fülle überhaupt nicht, wo man beginnen und wo man enden soll. Aus diesem Grund werden wir uns nur eine kleine Zahl der Beschäftigungsmöglichkeiten und Fahrvergnügen im Park heraussuchen und Ihnen diese näher bringen.

Als erstes ist „Colossos“ zu nennen, welche über viele Jahr hinweg, die größte Holzachterbahn der Welt war. Doch inzwischen ist sie nur noch in Europa die größte ihrer Art. „Colossos“ ist ein wirkliches Erlebnis. Auf dem Aufstieg fragt man sich in der Regel: „Was mache ich hier eigentlich“?

Doch man hat gar keine Zeit, weiter nachzudenken, da kommt auch schon die steile Abfahrt auf einen zu. Ist die überstanden, geht es in Kurven und bergauf und bergab über den restlichen Kurs. Am Ende möchte man gar nicht aus seinem Sitz aufstehen und am liebsten noch eine Runde drehen.

Bockwindmühle im Vogelpark Walsrode Birgit Winter/pixelio.de

Bockwindmühle im Vogelpark Walsrode
Birgit Winter/pixelio.de

Die nächste erwähnenswerte Attraktion ist der Freifallturm „Scream“. Dieser hat eine Gesamthöhe von 103 Metern, von denen 71 Meter im freien Fall zurückgelegt werden. Die restliche Strecke dient dazu, die Fahrgastgondel wieder ab zu bremsen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei fast 100 Km/h, auf die man in Sekundenbruchteilen beschleunigt wird. Damit ist er weltweit der größte Gyro-Drop-Tower.

Zu erwähnen ist auch noch die ehemalige Freiheitsstatue. Mit 35 Metern Höhe erreichte sie etwa ein Drittel der Größe des Originals. Zu deren Einweihung im Jahr 1986, zu Ehren des 100-jährigen Bestehen des Originals, der damalige US-Präsident Ronald Reagan ein Glückwunschtelegramm schickte. In den Jahren 2011 und 2012 wurde die Statue jedoch abgebaut. Den oberen Teil dieser kann man jedoch noch vor der Holzachterbahn „Colossos“ bewundern.

Auf einer Fläche von insgesamt 850.000 Quadratmetern gibt es 41 Fahrgeschäfte, von denen 39 kostenfrei zu nutzen sind.

Wer zum richtigen Zeitpunkt anreist, kann eine der vielen Open Air-Veranstaltungen besuchen, von denen im Park jährlich mehrere abgehalten werden und bei denen internationale und nationale Künstler auftreten.

Auch für die Unterkunft ist gesorgt. Der Park bietet insgesamt zwei Übernachtungsmöglichkeiten an.

Celle

Celle: Allee im Französischen Garten
Birgit / pixelio.de

Zum einen gibt es dass „Holiday-Camp“. Dieses wurde im Jahr 2005 eröffnet. Es verfügt über insgesamt 586 Betten, die in 81 Holzhäusern stehen. Diese Häuser sind im Stil der Karibik errichtet. Im Camp werden verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten. Zu diesen zählen viele sportliche Ereignisse und zum Beispiel auch eine zünftige Grillparty am Abend.

Neben dem etwas einfacher eingerichteten „Holyday-Camp“ gibt es noch zusätzlich das Vier-Sterne-Hotel „Port Royal“. Dieses genügt auch gehobeneren Ansprüchen. In dem Hotel stehen 150 Familienzimmer und 16 Komfortunterkünfte zur Verfügung. Diese werden dort als Seeräuberkajüte (Vier Betten), Piratenunterkunft (Sechs Betten) und Kapitänskajüte bezeichnet werden.

Doch auch abseits des Heideparks gibt es eine Menge zu unternehmen. So gibt es zum Beispiel in der nahen Stadt Soltau ein Thermalbad, das auch viele Attraktionen für die Kleinen bietet.

Unser Fazit: Absolut empfehlenswert!


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: JohnKruger

Über Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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