Babynahrung im Flugzeug? Alles, was Du für die Zwerge im Flieger brauchst!

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Viele Eltern nutzen das Jahr nach der Geburt des Babys für eine längere Reise. Wann ist später schon mal wieder die Zeit dafür? Schnell stellt sich hierbei allerdings die Frage, was bei der Babynahrung im Flugzeug und bei weiteren wichtigen Fragen zu beachten ist.

Babynahrung im Flugzeug: Wichtige Tipps für reisende Familien

Deutsche Airlines handhaben die Frage zur Babynahrung im Flugzeug ähnlich: Eltern können die Lieblingsnahrung ihres Babys mit an Bord bringen, doch es ist theoretisch auch möglich, Brei im Flugzeug zu bekommen. Allerdings ist ein Flugzeug auch kein Supermarkt und so kann es durchaus passieren, dass nicht genügend Babynahrung vorhanden ist – oder eben eine, die dem Zwerg nicht munden will. Wer auf Nummer sicher gehen will, sorgt also selbst vor. Gläschen werden gern aufgewärmt, das Bordpersonal hilft gern.

Welche Babynahrung muss mit ins Flugzeug?

Unsichere Eltern, die noch nie mit dem Baby im Flugzeug waren, können eine Checkliste für den Flug mit Baby bei Babelli downloaden. Dann wird einfach abgehakt, was sich bereits im Reise- bzw. im Handgepäck befindet und schon können Mama und Papa sicher sein, dass sie alles Nötige eingepackt haben.

Wichtig sind die folgenden Dinge:

  • Thermoskanne mit heißem Wasser (kann auch im Flugzeug aufgewärmt werden)
  • mindestens zwei kleine Flaschen mit abgekochtem Wasser zum Trinken
  • zwei Milchfläschchen
  • Milchpulver in abgepackter Menge (und in ausreichender Anzahl der Portionen)
  • Lätzchen und Spucktuch
  • Tellerchen und Löffelchen

Eltern kennen ihr Kind am besten und wissen daher, wie heikel es in Bezug auf die Babynahrung ist. Wenn das Kleine alles isst, was ihm vor die Nase kommt, ist es kein Problem, die Babynahrung im Flugzeug erwärmen und servieren zu lassen. Es gibt aber Zwerge, die nur das Bekannte essen. Um Probleme zu vermeiden, kann es daher sinnvoll sein, dem Nachwuchs eben diese Nahrung vorzusetzen, die es von zu Hause kennt. Dann sind die eben genannten Dinge essenziell.

Wie lässt sich Babynahrung am besten transportieren?

Um Babynahrung mit in den Urlaub und speziell mit in das Flugzeug zu nehmen, sollten die Gläschen in einem schlagfesten Koffer transportiert werden. So kann ihnen auch ein Sturz oder ein heftiges Umfallen nichts ausmachen. Der Transport in einem kleinen Hartschalenkoffer und damit im Handgepäck stellt meist eine ausreichende Sicherheitsmaßnahme dar. Damit auch wirklich kein Malheur passiert, sollten die Gläschen zusätzlich in einer Tüte eingepackt sein. Falls sie nämlich doch zerbrechen, ist wenigstens der Rest des Kofferinhalts gut geschützt.

Deutsche Airlines handhaben die Frage zur Babynahrung im Flugzeug ähnlich: Eltern können die Lieblingsnahrung ihres Babys mit an Bord bringen, doch es ist theoretisch auch möglich, Brei im Flugzeug zu bekommen. ( Foto: Shutterstock-Romrodphoto)

Deutsche Airlines handhaben die Frage zur Babynahrung im Flugzeug ähnlich: Eltern können die Lieblingsnahrung ihres Babys mit an Bord bringen, doch es ist theoretisch auch möglich, Brei im Flugzeug zu bekommen. ( Foto: Shutterstock-Romrodphoto)

Wie viel Babynahrung sollte mitgenommen werden?

Es ist sinnvoll, so viel Babynahrung mitzunehmen, dass die ersten zwei bis drei Tage im Urlaub damit überbrückt werden können. So müssen Mama und Papa nicht am Zielort ankommen und sich direkt auf die Jagd nach der passenden Babynahrung begeben. Schließlich war die Reise stressig genug und nun hat die kleine Familie erst einmal eine Auszeit verdient.

Damit nicht zu viel Gepäck mitgenommen werden muss, ist es daher sinnvoll, das Angebot der Airline in Anspruch zu nehmen und Babynahrung nach Verfügbarkeit im Flugzeug servieren zu lassen. Das spart die eigenen Vorräte. Wichtig: Bitte unbedingt vor Antritt der Reise darüber informieren, welche Regelungen für das Handgepäck gelten!

Gilt das Flüssigkeitsverbot im Flugzeug auch für ein Baby?

Das Flüssigkeitsverbot bezieht sich darauf, dass nur eine kleine Menge von lediglich 100 ml Flüssigkeit mit ins Flugzeug genommen werden darf. Höchstens zehn Behälter mit dieser Maximalmenge dürfen mitgenommen werden. Wer jedoch mit seinem Baby auf die Reise geht, kann von Ausnahmeregelungen profitieren.

Für Babys und Kleinkinder bis zu einem Alter von drei Jahren dürfen auch größere Mengen an Flüssigkeit mitgenommen werden. Die genaue Menge ist nicht geregelt, aber es gilt die Faustregel: Die mitgenommene Menge muss realistisch zur Dauer des Fluges passen. Außerdem sollten die Flüssigkeiten bei der Sicherheitskontrolle ohne Nachfragen bereitgehalten werden.

Video: Warme Milch für 12 Stunden Flug mit 1 Mal Wasser kochen & Babymilch im Flugzeug

Weitere hilfreiche Tipps für die Reise mit Baby im Flugzeug

Nicht nur die Frage nach der Babynahrung stellt sich, wenn es mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen soll. Auch weitere praktische Fragen stellen sich Eltern, die das erste Mal mit ihrem Nachwuchs auf die große Reise gehen. Die wichtigsten Fragen sind hier beantwortet.

Wie kann der Druckausgleich für ein Baby durchgeführt werden?

Bei einem Baby oder Kleinkind können die Druckunterschiede beim Starten und Landen zu heftigen Ohrenschmerzen führen. Manche Kinderärzte empfehlen vorsorglich Nasentropfen zu geben, weitaus hilfreicher ist jedoch das regelmäßige Schlucken. Weil Babys aber noch nicht Kaugummi kauen können, müssen sie anderweitig zum Schlucken animiert werden. Stillkinder sollten daher am besten bei Start und Landung gestillt werden, andere Babys bekommen ihr Fläschchen. Es ist somit hilfreich, wenn der Zwerg noch nicht richtig satt ist, wenn der Flug beginnt.

Bekommen wir im Flugzeug Ersatzwindeln?

Es ist immer besser, eine Wickeltasche mit dem Nötigsten mitzunehmen. Mindestens zwei bis drei Windeln sollten mitgeführt werden. Dennoch bieten die meisten Airlines auch Ersatzwindeln an. Eltern sollten sich diesbezüglich vor der Reise informieren und sich besser nicht blind darauf verlassen, nur weil die Lufthansa diesen Service anbietet.

Etwas größere Kinder können meist schon die Nahrung essen die man an Bord bekommt. ( Foto: Shutterstock-_Yaoinlove)

Etwas größere Kinder können meist schon die Nahrung essen die man an Bord bekommt. ( Foto: Shutterstock-_Yaoinlove)

Braucht mein Baby einen eigenen Reisepass?

Ja, der Kinderreisepass für Reisen ins Ausland ist vorgeschrieben, Kinder können nicht mehr im Pass der Eltern mitgeführt werden. Der Reisepass ist schon nach der Geburt nötig, er gilt für höchstens fünf Jahre. Weil sich die Größe und das Aussehen des Kindes in der Zeit ändern, sind Aktualisierungen des Passes jederzeit möglich. Er muss dafür nicht jedes Mal neu ausgestellt werden.

Können Buggy und Kinderwagen mit in den Urlaub kommen?

Ein faltbarer Buggy kann mitgenommen werden, allerdings nicht im Handgepäck. Auf den meisten Flughäfen muss er erst abgegeben werden, wenn Eltern mit ihrem Kind an Bord gehen. Nach dem Aussteigen bekommen sie ihn wieder ausgehändigt. Das Flugpersonal sollte wissen, wenn der Kinderwagen oder Buggy an der Umsteigestation benötigt wird. Die Rückgabe des Buggys erfolgt bei Ende der Reise an einer Terminal-Position direkt an der Fluggastbrücke.

Wer mit dem Bus ankommt, bekommt den Buggy an der Flugzeugtreppe wieder ausgehändigt. Es gibt allerdings einige Flughäfen, an denen kein Buggy ausgehändigt werden kann. Eltern sollten vor Antritt der Reise nachfragen, ob die Mitnahme möglich ist. Alternativ kann zum Transport des Kindes im Urlaub auch die Trage verwendet werden und diese wiederum darf ganz normal im Handgepäck mitreisen.

Braucht mein Kind ein Flugticket?

Ab einem Alter von zwei Jahren brauchen auch Kinder ein eigenes Ticket. Doch auch schon davor reisen sie auf einem eigenen Sitzplatz besser, denn hier lässt sich die Babytrage anschnallen bzw. darf ohnehin nur mitgenommen werden, wenn ein eigener Platz für das Kind gebucht wurde. Kinder können übrigens bis zum Alter von sieben Jahren im Flugzeug auf einem eigenen Sitz sitzen, die Verwendung des speziellen Kindersitzes geschieht auf freiwilliger Basis. Sie erhöht in jedem Fall die Sicherheit des Kindes.

Wie kann das Baby im Flugzeug schlafen?

Manche Kleinkinder schlafen im Flugzeug nur auf Mamas Arm, denn alles ist so aufregend für sie. Das ist auch der Grund, warum viele Kinderärzte empfehlen, dass sich Eltern Reisen mit Baby gut überlegen sollten. Der Stress ist sehr anstrengend für sie, daher sollten Babys unter drei Monaten noch gar nicht mit dem Flugzeug reisen. Manche Ärzte empfehlen gar, eine solche Reise bis nach dem ersten Geburtstag zu verschieben, wenn auch die Grundimmunisierung des Kindes abgeschlossen ist.

Doch zurück zur Frage: An Bord des Reisefliegers gibt es in der Regel spezielle Babybetten, die für Kinder bis zu einem Körpergewicht von elf Kilogramm geeignet sind. Die maximale Körpergröße des Kindes darf dafür 67 cm nicht überschreiten. Eine Reservierung der Betten ist nötig, meist muss diese mindestens zwei Tage vor der Reise getätigt werden. Für das Babybett wird meist eine eigene Sitzplatzreservierung vorgenommen und natürlich auch abgerechnet.

Nicht nur die Frage nach der Babynahrung stellt sich, wenn es mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen soll. Auch weitere praktische Fragen stellen sich Eltern, die das erste Mal mit ihrem Nachwuchs auf die große Reise gehen.  ( Foto: Shutterstock-FamVeld)

Nicht nur die Frage nach der Babynahrung stellt sich, wenn es mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen soll. Auch weitere praktische Fragen stellen sich Eltern, die das erste Mal mit ihrem Nachwuchs auf die große Reise gehen. ( Foto: Shutterstock-FamVeld)

Checkliste für die Reise mit dem Flugzeug: Babynahrung, Windeln und weiteres Handgepäck

Windeln, Fläschchen und Babynahrung im Flugzeug: Was darf eigentlich alles mit? Und wann ist ein Kind so weit entwickelt, dass es überhaupt fliegen darf? Unter dem folgenden Link wird die Frage geklärt, was es alles zu Babys Entwicklung und Ernährung zu beachten gibt.

Für die praktische Urlaubsplanung gibt es hier die Checkliste:

Wickelzubehör

  • Windeln
  • Feuchttücher
  • Wickelunterlage
  • kleine Plastiktüten

Kleidung

  • Wechselkleidung für unterwegs
  • dicke Socken oder Hüttenschuhe
  • Fleece-Jacke
  • Mütze (im Flugzeug kann es sehr kalt werden!)
  • Moltontuch als Wickelunterlage, Spucktuch, Decke etc.
  • Lätzchen und Spucktuch

Babynahrung im Flugzeug

  • Babybrei
  • Fläschchen
  • Löffelchen
  • Wasser
  • Milchpulver

Hand-Apotheke

  • Wundschutzcreme
  • fettende Gesichtscreme
  • Nasentropfen
  • Fieberthermometer
  • Augentropfen
  • Alltagsmedikamente
  • Fiebersaft

Sonstiges

  • Spielzeug (bitte keines, das Geräusche macht)
  • Greiflinge
  • Schnuller
  • Bilderbücher
  • Stifte und Malzeug (je nach Alter des Kindes)
  • Trage

Dokumente

  • Reisepass für jede Person
  • evtl. Visum
  • Impfausweise
  • Reisevollmacht (falls ein Elternteil allein mit dem Kind reist)
  • Krankenversicherungskarte
  • Nachweis über Reisekrankenversicherung

Diese Checkliste kann nicht allzu weit ergänzt werden, weil es nun einmal für das Handgepäck Obergrenzen gibt. Das meiste andere, was noch unbedingt mit in den Urlaub muss, wird folglich in das normale Gepäck wandern müssen. Wichtig ist, dass das Handgepäck so zusammengepackt wird, dass die Familie am Urlaubsort auch zwei bis drei Tage auskommt, falls das normale Gepäck nicht angekommen ist. Es muss zumindest die Gelegenheit sein, vor Ort noch rasch einkaufen zu gehen.

Das Wichtigste ist dabei die Kleidung für das Kind, dazu die Babynahrung und Windeln. Alles andere kann warten!

Über Iris Martin

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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