Ständiges Erbrechen bei Kleinkind: was sollten Eltern beachten?

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Ständiges Erbrechen bei Kleinkind oder Baby ist in jedem Fall ein Alarmsignal. Dass kleine Kinder mal „spucken“, ist völlig normal und vor allem bei Still- bzw. Flaschenbabys oft an der Tagesordnung. Doch kommt zum Erbrechen noch Durchfall hinzu oder erscheint das Kind matt und apathisch, bekommt es Fieber oder fühlt sich allgemein nicht wohl, ist Hilfe nötig. Es kann sich um eine Erkrankung handeln, die der Kinderarzt abklären muss.

Ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Baby: Ursachen und Symptome

Viele Eltern bezeichnen es als ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Baby oder Kind, auch wenn das noch nicht der Fall ist. Werden nur kleine Nahrungsmengen mit dem Aufstoßen herausgebracht, ost spricht man noch nicht vom Erbrechen – erst dann, wenn größere Mengen des Essens aus dem Magen herausbefördert werden. Das Problem: Das Brechen ist nicht nur unangenehm, sondern die Kinder verlieren auch sehr schnell sehr viel Flüssigkeit. Der kleine Körper kann austrocknen, auch wenn das Kind immer wieder trinkt. Behält es nichts von der aufgenommenen Flüssigkeit im Magen, kann das schnell lebensgefährlich werden. Ist der Mund es Kindes trocken, zeigt es eine weiße Haut, ist es eher schläfrig und ist die Atmung ungewohnt tief, so droht eine gefährliche Austrocknung.

Besonders im Urlaub und auf Reisen führt ständiges Erbrechen beim Kleinkind zu Panik beiden Eltern. Der gewohnte Hausarzt ist nicht in Reichweite und Hilflosigkeit macht sich bei Mama und Papa breit. Der erste Schritt sollte in jedem Fall zum Arzt am Urlaubsort führen. (#2)

Besonders im Urlaub und auf Reisen führt ständiges Erbrechen beim Kleinkind zu Panik beiden Eltern. Der gewohnte Hausarzt ist nicht in Reichweite und Hilflosigkeit macht sich bei Mama und Papa breit. Der erste Schritt sollte in jedem Fall zum Arzt am Urlaubsort führen. (#2)

Verschiedene Arten des Erbrechens müssen unterschieden werden. So gibt es das Spucken des Babys, welchem auch der Kinderarzt nur wenig Bedeutung beimisst, auch wenn viele Eltern das schon als ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Baby bezeichnen. Gedeihen Kinder dennoch gut und nehmen zu, ist das nicht weiter bedenklich. Anders sieht es beim atonischen Erbrechen aus, was oft Anzeichen für eine Speiseröhrenerkrankung ist. Die Nahrung läuft in dem Fall einfach aus dem Mund heraus. Bei Brechdurchfällen zeigt sich das Brechen im Schwall, außerdem gibt es noch das Spastische Brechen im Strahl. All diese Formen gehören zur Behandlung in die Hände eines Arztes.

Ursachen für ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Kindern

Ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Kindern kann viele Ursachen haben. Zum einen muss gesagt werden, dass der Magen kleiner Kinder noch sehr empfindlich ist und rasch mit Übelkeit und Brechreiz reagiert: Lebensmittel waren zu kalt, wurden durcheinander gegessen, in zu großer Menge aufgenommen usw. In den Fällen sind Brechanfälle eher harmlos, ein Arzt braucht nicht gerufen zu werden. Zeigen Kinder aber Fieber, kann eine Viruserkrankung zugrunde liegen. Gerade bei gleichzeitig auftretendem Durchfall und Schmerzen in Darm bzw. Bauch sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen. Teilweise wird der Arzt auch im Hinblick auf eine ernsthafte Erkrankung untersuchen und eine Blinddarmentzündung in Betracht ziehen (wenn gleichzeitig Schmerzen im Unterbauch auftreten) oder an eine Hirnhautentzündung denken. Erbricht ein Kind den Inhalt aus dem Darm, so kann ein Darmverschluss vorliegen. Lebensgefahr!

Ständiges Erbrechen bei Kleinkind und größeren Kindern: Behandlungsmöglichkeiten

Fenchel ist oftmals ein sehr wirksames Mittel gegen ständiges Errbechen beim Kleinkind. (#1)

Fenchel ist oftmals ein sehr wirksames Mittel gegen ständiges Errbechen beim Kleinkind. (#1)

Egal, ob ständiges Erbrechen bei Kleinkind und Baby vorliegt oder ob es sich um das harmlose Spucken handelt: Hilfe ist immer wichtig. Nicht immer muss diese durch den Arzt erfolgen, vor allem dann, wenn kein Fieber oder Durchfall hinzukommen. In anderen Fällen sollten Sie hingegen umgehend die Hilfe des Arztes in Anspruch nehmen, damit keine lebensgefährliche Situation für Ihr Kind eintreten kann.

Wenn Ihr Kleines erbricht, sollten Sie im vorsichtig etwas zu trinken anbieten und nur schluckweise reichen. Am besten sind Fenchel- oder Pfefferminztee, natürlich ungesüßt. Feste Nahrung sollte das Kleinkind nur dann bekommen, wenn es selbst danach verlangt. Es weiß in der Situation am besten, was es verträgt und was nicht! Gegen den üblen Geschmack im Mund hilft das Ausspülen, gegen Schwindel ein kaltes Tuch auf der Stirn. Bei hohem Flüssigkeitsverlust sollten Sie eine Elektrolytlösung aus der Apotheke reichen.

Ärzte verschreiben teilweise Medikamente gegen die Übelkeit und Mittel, die Magen und Darm unterstützen. Bei hohem Flüssigkeitsverlust kann eine Infusion angebracht sein. Außerdem wird der Kinderarzt das Kleine auf eventuelle Erkrankungen hin untersuchen und eventuell zur Weiterbehandlung an ein Krankenhaus überweisen.


Bildnachweis: © Fotolia – Titelbild Daniel Jedzura, #1 fennel, #2 unsplash.com – Vanessa Bumbeers

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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