Umstellung Muttermilch auf Beikost: So einfach geht das

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Ab einem Lebensalter von sechs Monaten kommt im Leben eines Babys die Zeit für die Umstellung von Muttermilch auf Beikost. Diese Phase der Ernährungsumstellung bedeutet für Mutter und Kind eine große Veränderung. Schließlich ist das Trinken an der mütterlichen Brust ein Moment intimer Nähe und Ruhe. Trotzdem ist die Umstellung auf Beikost notwendig, denn Muttermilch alleine versorgt ein Baby in diesem Alter nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Energie. Hier finden Sie Tipps, wie Ihnen das Abstillen schrittweise gelingt.

Umstellung von Muttermilch auf Beikost: schrittweise Abstillen

Die gute Nachricht für Mütter: Sie können Ihrem Nachwuchs auch weiterhin die Brust geben, wenn Sie von Muttermilch auf Beikost umstellen.

Die gute Nachricht für Mütter: Sie können Ihrem Nachwuchs auch weiterhin die Brust geben, wenn Sie von Muttermilch auf Beikost umstellen. (#3)

Die gute Nachricht für Mütter: Sie können Ihrem Nachwuchs auch weiterhin die Brust geben, wenn Sie von Muttermilch auf Beikost umstellen. Dieser Prozess erfolgt schrittweise und stellt daher keine abrupte Veränderung in Ihrem Leben dar.

Schritt 1: Eine Mahlzeit am Tag durch Brei ersetzen

Der erste Schritt in Richtung Umstellung von Muttermilch auf Beikost ist es, dass Sie eine Mahlzeit am Tag durch Beikost ersetzen. Dazu nutzen Sie am besten einen Babybrei aus eigener Herstellung. So können Sie entscheiden, welche Zutaten Sie verarbeiten. Ideal für den ersten Babybrei sind Gemüsesorten wie Möhren, Zucchini und Kürbis. Sie haben eine leichte Süße und erinnern Babys dadurch an die ebenfalls süß schmeckende Muttermilch. Wichtig, wenn Sie von Muttermilch auf Beikost umstellen, ist auch die Größe der Portion. Ihr Nachwuchs zeigt Ihnen, wie viel Hunger er hat. Füttern Sie nur so lange, wie er sich über einen neuen Löffel Babybrei freut.

Schritt 2: Neue Zutaten für den Babybrei

Diese Beikost erfordet keine Umstellung und ist für den kleinen Hüpfer noch nichts - mehr für die Mama. Aber gefühlt möchte man so ein Törtchen mit dem Wonneproppen gemeinsam genießen. (#1)

Diese Beikost erfordet keine Umstellung und ist für den kleinen Hüpfer noch nichts – mehr für die Mama. Aber gefühlt möchte man so ein Törtchen mit dem Wonneproppen gemeinsam genießen. (#1)

Sobald sich Ihr Kind daran gewöhnt hat, dass eine Mahlzeit am Tag Babybrei ist, können Sie die Zutaten variieren. Verwenden Sie dabei jedoch immer nur eine neue Zutat und achten Sie darauf, wie sie Ihrem Nachwuchs bekommt und schmeckt. Was zu Verdauungsschwierigkeiten führt, sollte wieder vom Speiseplan gestrichen werden.

Zu den wichtigen Tipps zur ersten Nahrung für Kinder gehört auch, dass Sie auf einen ausgewogenen Speiseplan achten sollten. Schließlich benötigt ein Baby in dieser Lebensphase zum Wachsen jede Menge Nährstoffe.

Mit einer abwechslungsreichen Ernährung decken Sie die Versorgung mit Nährstoffen auf natürliche Weise ab und fördern die Gesundheit Ihres Kindes.

Das gehört nicht in die erste Beikost:

  • Gewürze wie Salz, Pfeffer oder Paprikapulver
  • Zwiebeln und Knoblauch
  • Zucker
  • künstliche Aromen und Geschmacksverstärker

Schritt 3: Trinken zur Beikost anbieten

Ein wichtiger Aspekt bei der Umstellung von Muttermilch auf Beikost ist die ausreichende Gabe von Flüssigkeit. Während Kinder beim Stillen durch die Muttermilch noch genügend Flüssigkeit aufnehmen, ändert sich das beim schrittweisen Abstillen. Ab diesem Zeitpunkt ist es wichtig, dass Sie Ihrem Baby auch Trinken anbieten. In der ersten Zeit eignen sich dazu vor allem Wasser ohne Kohlensäure und lauwarme Tees ohne Süßungsmittel. Grüner und schwarzer Tee enthalten Koffein und sind daher nichts für die Trinkflasche. Schauen Sie sich stattdessen lieber im Lebensmittelhandel nach speziellen Baby- oder Kindertees um.

Schritt 4: Geduld beim Füttern

Erlauben Sie Ihrem Sprössling ruhig manchmal, sein Essen mit allen Sinnen zu erkunden, denn das steigert die Lust an der neuen Ernährung.

Erlauben Sie Ihrem Sprössling ruhig manchmal, sein Essen mit allen Sinnen zu erkunden, denn das steigert die Lust an der neuen Ernährung. (#02)

Haben Sie etwas Geduld bei der Umstellung von Muttermilch auf Beikost. Möglicherweise hat Ihr Nachwuchs an manchen Tagen keine Lust auf Ihren liebevoll zubereiteten Brei und möchte lieber an Ihre Brust. Das liegt dann jedoch meistens nicht am Essen, sondern an der allgemeinen Verfassung.

Auch kleine Kinder haben mal einen schlechten Tag. Übrigens ist das Spielen mit dem Essen kein Zeichen einer Ablehnung, sondern deutet auf Neugierde hin. Erlauben Sie Ihrem Sprössling ruhig manchmal, sein Essen mit allen Sinnen zu erkunden, denn das steigert die Lust an der neuen Ernährung.

Schritt 5: Endgültige Umstellung von Muttermilch auf Beikost

Nachdem Sie nach und nach einzelne Mahlzeiten durch das Füttern von Brei ersetzt haben, ist der Zeitpunkt für die endgültige Umstellung von Muttermilch auf Beikost gekommen. Möglicherweise vermisst Ihr Kind anfangs die gemeinsame Mutter-Kind-Zeit beim Stillen und hat daher ein erhöhtes Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Nehmen Sie sich diese Zeit und genießen Sie miteinander diese kleinen Pausen vom oft stressigen Alltag.


Bildnachweis: © pixabay.com – Titelbils beeki, #1 unsplash.com – Brooke Lark,#2 Oksana Kuzmina-#3 stanislav_uvarov _

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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