Weihnachtsgeschichten zum Lachen für Groß und Klein

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Gerade die Vorweihnachtszeit ist prädestiniert dafür, dass kleine Unglücke passieren, etwas misslingt oder vergessen wird, wodurch erzählenswerte und im Nachhinein auch meist lustige Geschichten entstehen – wie der Hund, der an Heiligabend den Baum umrennt, die Verwechslung von Geschenken oder versalzene Plätzchen.

Lustige Weihnachtsgeschichten erheitern nicht nur Groß und Klein, sie haben auch die Gabe, die Wartezeit bis zum Heiligen Abend zu verkürzen und eignen sich durch ihre lockere, humorvolle Art zudem sehr gut für Weihnachtsfeiern.

Klassische Weihnachtsgeschichten zum nachdenken

Solche Geschichten stehen somit im Kontrast zu den klassischen Weihnachtsgeschichten und haben sich mitunter zu einem modernen Symbol in der besinnlichen Zeit des Jahres entwickelt. Obwohl lustige Weihnachtsgeschichten einen recht unkonventionellen Inhalt wiedergeben, so transportieren sie doch, ebenso wie die traditionellen Geschichten, eine Moral wie die Nächstenliebe und Harmonie und regen auf eine andere Art und Weise zum Nachdenken an.

Originelle Weihnachtsgeschichten

Einige Geschichten sind derart originell, dass sie von den Autoren in Buchform veröffentlicht werden und somit auch sehr gut als Geschenkidee geeignet sind, wie beispielsweise „Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts – Geschichten vom weihnachtlichen Wahnsinn“ von Mark Spörrles.

Video: Die Weihnachtsgeschichte

Lustige Weihnachtsgeschichten

Lustige Weihnachtsgeschichten verbreiten durch ihren ganz eigenen Charme eine Fröhlichkeit, die vor allem in der kalten, dunklen Jahreszeit für eine gute Aufheiterung sorgen und somit eine willkommene neuzeitliche Alternative darstellt.
Die Kurzgeschichte „Auf der Suche nach dem verlorenen Jesuskind“ von Felicitas Rupprecht erzählt teilnahmsvoll, wie gespannt zwei Geschwisterkinder an Weihnachten auf das Christkind warten. Sie wissen, heute ist der Geburtstag von Jesus – das wollen sie gebührend feiern.

Die Große kommt auf die Idee, nochmal das Wohnzimmer zu saugen – und schwupps, führt das Gerät ein Eigenleben und saugt das kleine Jesuskind aus der Krippe ein. Die Kinder sind in Panik – Weihnachten ohne den Heilland? Kommt denn das Christkind trotzdem vorbei, oder müssen die beiden dieses Jahr auf ihre Geschenke verzichten? Doch, so viel sei gesagt, sie haben Glück – und erleben doch noch ein schönes Weihnachtsfest.

Weinachtsgeschichten für Erwachsene

Für Erwachsene und somit perfekt für die private oder betriebliche Weihnachtsfeier eignet sich die lustige Weihnachtsgeschichte „Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt“ von Toni Lauerer. In einer humorvollen, trockenen und auch ein wenig zynischen Art und Weise erzählt der Autor von der nicht immer ganz gemütlichen Adventszeit, von geschmolzenen Krippenfiguren und deren Ersatz durch Batman, Donald Duck und Spiderman und von Weihnachtsliedern, die auch als Trinkspiele genutzt werden können.
Wer selbst einmal lustige Situationen in der Adventszeit oder an Weihnachten erlebt hat, kann diese auf Websites wie www.weihnachtsstadt.de erzählen und mit anderen Menschen teilen. So erzählt die Userin Mandy eine schöne und lustige Anekdote: Rechtzeitig vor Weihnachten hat sie alle Geschenke für ihre Familie besorgt. Für ihren Bruder hat sie eine CD ergattert, nach der er schon lange auf der Suche war. Da die CD nicht eingeschweißt ist, hört Mandy sich die Musik an und kommt dadurch so in Weihnachtsstimmung, dass sie ihre Wohnung schmückt, Plätzchen backt und sämtliche Geschenke verpackt.

Als nun der Heilige Abend gekommen ist und sie mit ihrer Familie feiert, passiert nun das Malheur: ihr Bruder packt sein Geschenk aus und findet eine leere CD-Hülle vor. Vor lauter Begeisterung hatte seine Schwester vergessen, die CD auch wieder in die dafür vorgesehene Verpackung zu legen. Glücklicherweise nahm ihr Bruder das kleine Unglück mit Humor und freute sich im Nachhinein umso mehr über das schöne Geschenk.


Bildnachweis: ©Titelbild: Fotolia-yanlev

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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